Präambel

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Die Stiftung ist auf der Basis der Aufklärung und des Humanismus tätig. Dabei will sie das Bewährte erhalten, weiter entwickeln und die Freiheit des Individuums fördern. Sie dient gemeinnützigen Zwecken.

Aufgabe der Stiftung ist es, dazu beitragen, dem Prinzip Freiheit und Vernunft in Menschenwürde, über weltanschauliche, regionale und nationale Grenzen hinweg, in allen Bereichen der Gesellschaft Geltung zu verschaffen.

Die Stiftung fordert und fördert einen Dialog aufgrund rational nachvollziehbarer Begründungen und somit eine unvoreingenommene politische Auseinandersetzung mit aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen, fernab jeglicher zeitgemäßer Ideologien und Dogmen. Durch faktenbasierte, nüchterne Analyse von Fragestellungen in ihrem ganzheitlichen Rahmen sollen pragmatische, zielorientierte und sorgfältig durchdachte Problemlösungen erarbeitet werden.

Die Stiftung will einen Beitrag dafür leisten, dass Menschen in einer offenen Bürgergesellschaft ihr Zusammenleben innerhalb eines politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmens frei gestalten können. Der Rahmen soll dabei geprägt sein durch „soviel Staat bzw. Regulierung wie nötig“ und „soviel Freiheit bzw. Freiwilligkeit“ wie möglich. Dies gilt in allen Bereichen menschlichen Zusammenlebens, wie zum Beispiel dem Austausch von Gedanken und Gütern, dem Handel, des vernünftigen und verantwortungsvollen Handelns und der Nächstenliebe. Zusammenschlüsse, die auf Freiwilligkeit basieren, anstatt auf Ideologie oder Zwang, lassen ein gegenseitiges Vertrauen und eine nachhaltige, gegenseitige Wertschätzung entstehen. Der gegenseitige Respekt führt zur gegenseitigen Anerkennung der Werte und Ziele – und schafft die Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und Wohlstand.

Freiheit bedeutet auf der einen Seite Selbstbestimmung, auf der anderen Seite aber auch Verantwortung des Einzelnen für das eigene Handeln. Freiheit und Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden. Sie bestimmen das Verhältnis des einzelnen mit der Gemeinschaft.

„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ (Immanuel Kant, 1724-1804, deutscher Philosoph der Aufklärung)

Jeder Mensch ist auf der einen Seite ein Individuum, auf der anderen Seite aber auch ein soziales Wesen. Dem Drang nach der Verwirklichung eigener Ideen und Vorstellungen, steht die Notwendigkeit gegenüber, auf andere Menschen angewiesen, ja ihnen verpflichtet zu sein. Die Entfaltung der Vernunft in der Gesellschaft erfordert mündige Staatsbürger, die sich am politischen Geschehen interessieren und befähigt sind, sich selbst – mit einem gesunden Menschenverstand – ein Bild der Welt zu machen. Die Stiftung setzt sich für die selbstbestimmte, freie Entfaltung der Persönlichkeit, für den Schutz, die Achtung und die Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte, für Toleranz und Gerechtigkeit ein. Damit mündige, kritische und vernünftige Staatsbürger miteinander um die besten Lösungen für die aktuellen Herausforderungen streiten können. Das wiederum ist ein Garant für den Frieden, die Freiheit und den Wohlstand in unserer Gesellschaft.

Freiheit und Vernunft bedingen sich, ja verstärken sich sogar einander. Gleichwohl sind sie keine Selbstverständlichkeit. Sie brauchen eine Lobby. Dieser Aufgabe wird sich die Stiftung annehmen und gleichwohl auch ergebnisoffene Untersuchungen fördern.

 

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KANT über die Vernunft

„Alle unsere Erkenntnis hebt von den Sinnen an, geht von da zum Verstande, und endigt bei der Vernunft, über welche nichts Höheres in uns angetroffen wird, den Stoff der Anschauung zu bearbeiten und unter die höchste Einheit des Denkens zu bringen.“ (Immanuel Kant, 1724-1804, deutscher Philosoph der Aufklärung)

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