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Freitagsgedanken, 19. Februar 2016

Von Prof. Roland Vaubel

Drei Erscheinungsformen des Liberalismus

An Europa scheiden sich die Geister – vor allem unter den Liberalen. Das war eigentlich schon immer so – man vergleiche Wilhelm Röpke und Alfred Müller-Armack. Die einen treten für das Subsidiaritätsprinzip ein, die anderen glauben, dass ein gemeinsamer Markt auch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik benötigt.

Viele Gründe sprechen für Subsidiarität, aber dem Liberalen geht es vor allem darum, dass Dezentralisierung die Freiheit des Einzelnen schützt. Denn wenn die Regierungen der verschiedenen Länder um Menschen und Kapital konkurrieren müssen, sind ihrer Regelungswut und der Besteuerung enge Grenzen gesetzt. Der Wettbewerb zwischen den Herrschenden war das historische Erfolgsgeheimnis Europas – darauf haben Hume, Montesquieu, Kant, Lord Acton, Max Weber und viele andere weniger Berühmte hingewiesen. Weiterlesen ›

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Freitagsgedanken, 30. Oktober 2015

Von Dagmar Metzger und Steffen Schäfer

Das Fundament bröckelt

Der vom Westen mitverursachte und am Leben gehaltene Bürgerkrieg in Syrien und der massive von ihm ausgehendende Zustrom an Menschen, auf der Suche nach einem besseren Leben, steht seit Wochen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dabei gerät völlig aus dem Blick, dass hinsichtlich der übrigen Probleme der EU nahezu keinerlei Verbesserungen zustande kommen wollen. Diejenigen, die fleißig dabei sind, die EU in einen Zentralstaat umzubauen, dürften dies begrüßen. Denn das Fundament, auf dem der illiberale und undemokratisch Brüsseler Superstaat errichtet werden soll, ist brüchig und bröckelt jeden Tag etwas mehr. Weiterlesen ›

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Freitagsgedanken, 16. Oktober 2015

Von Dagmar Metzger und Steffen Schäfer

Neuwahlen als Lösung?

Es sind alle Dämme gebrochen. Jeden Tag kommen bis zu 15.000 Menschen neu in Deutschland an, getrieben von dem festen Glauben, ihnen stünde in diesem Land eine goldene Zukunft bevor. Die Zahlen der Asylanträge stiegen bereits seit dem Jahr 2008 kontinuierlich an. Aber den seit Ende August exponentiellen Anstieg hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr oder weniger im Alleingang zu verantworten. Weiterlesen ›

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